Falsche Steuerpolitik mit fatalen Auswirkungen in der Krise
Eine Krise ist an und für sich schon schlimm genug. Nimmt sie Ausmaße an wie die aktuelle Finanz- und Weltwirtschaftskrise, trennt sie schnell und radikal die Spreu vom Weizen. Dies trifft nicht nur auf Arbeitnehmer und Unternehmen zu, sondern auch auf die Staaten als solche. Staatsbankrotte in westlichen Ländern sind nicht mehr undenkbar. Die Folgen falscher Steuerpolitik reichen aber noch viel weiter.
Die falsche Steuerpolitik vieler Länder macht Unternehmen erst unfähig, Krisen zu überstehen. Diese Meinung vertritt der Wettbewerbsexperte Rolf Aulinger. "Wo man aktuell allenthalben Prügel für Länder wie die Schweiz austeilt, sollte man doch auch vor der eigenen Haustüre suchen. Grund gäbe es genug und fündig wird man auch schnell", meint der Geschäftsführer der Unternehmensberatung auconia.
Während die Schweiz und andere steuerfreundliche Länder instinktiv das Richtige getan hätten - nämlich die Unternehmen in guten Zeiten zu schonen - fehle nun gerade den Unternehmen in den Steuerwüsten ein Speckgürtel, von dem sie nun zehren könnten. "Die Steuern sind so hoch, dass man praktisch alles Geld steuerwirksam ausgeben muss, sonst wird es einem weggenommen", pflichtete dem Wettbewerbsexperten jüngst ein frustrierter deutscher Unternehmer auf einem Workshop bei.
"Und mit mehr als zwei Drittel Gesamtsteuerbelastung für deutsche Kapitalgesellschaften liegt dieser gar nicht so falsch", bemerkt Aulinger. In den vergangenen, nahezu krisenfreien Jahren hätten sich viele Geschäftsführer und Unternehmer hauptberuflich damit beschäftigt, ihre Steuerlast im Rahmen der legalen Möglichkeiten zu minimieren. Das Resultat: Finanzreserven seien bei all jenen Unternehmen rar geworden.
"Besonders fatal ist nun, dass sie mit den dünnen, staatsgewollten Eigenkapitaldecken auch kaum Kredite bekommen können. Denn die Kreditvergaberichtlinien sind derzeit streng wie nie zuvor", kritisiert Aulinger. Er sei nicht darüber verwundert, dass manch Unternehmer einfach keine Lust mehr habe, etwas zu unternehmen, oder sich schließlich einen Standort sucht, der ihm nicht nur steuerrechtlich bessere Möglichkeiten zum Wirtschaften bietet.
Erschienen am 01.06.2009 im Competitor-Magazin
Weitere Informationen unter: http://www.auconia.ch/
Über die auconia GmbH
Die auconia GmbH wurde 2006 von erfahrenen Beratern aus der Treuhand- und Bankenbranche gegründet und hat ihren Sitz im schweizerischen Baar. Mit Fokus auf den Aufbau internationaler Standorte bietet der Spezialist für Finanzmärkte Beratung und Unterstützung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sowie Unternehmens-Optimierung bei Übernahmen. Zu den Kunden der Gesellschaft zählen neben Spezialisten aus der Lebensmittelbranche auch mittelständische Unternehmen mit internationaler Ausrichtung aus den Branchen Biotech und Energie.
Internet: http://www.auconia.ch/
Pressekontakt:
auconia GmbH
Engineering & Consulting
Ingenieurbüro und Unternehmensberatung
Bahnhofstraße 11
CH-6340 Baar
PresseDesk
Tel.: +49 (0) 30 275 722 69
E-Mail: auconia@pressedesk.de
Im Zeitalter der wachsenden Unsicherheit und des fehlenden Vertrauens in die Weltwirtschaft haben Sie in uns eine Konstante.
So erreichen Sie uns:
Bahnhofstrasse 11
6340 Baar
Postfach 2087
6342 Baar
| Tel.: | +41 (0) 41 761 62 79 |
| Fax: | +41 (0) 41 761 62 81 |
| E-Mail: | info@auconia.ch |
| Hotline: | +41 (0) 41 511 7700 |
Hier gehts zur auconia Ingenieur- und Generalbau-Projektwebsite!
